Letzte Änderung:

15.06.2009

Moderator:

mgr Piotr Ładziński

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Etwas über uns

In Polen werden im Jahr durchschnittlich 500000 Kinder geboren. 1,0 bis 1,5 Prozent davon, also vier bis fünf Tausend Kinder, kommen mit einem Herzfehler auf die Welt.
Diese Fehler können zum Tod des Säuglings führen oder eine normale Entwicklung des Kindes unmöglich machen. Das ist die traurige Statistik der Herzfehler bei Säuglingen.

DAS HERZ. Ein kurzes Wort, das man eigentlich durch ein anderes ersetzen kann: LEBEN.

dziecko

Jeder Mensch auf der Welt weiß, daß das Leben ohne Herz unmöglich ist und ein nicht richtig funktionierendes oder falsch gebautes Herz das tägliche Leben, die Existenz, Arbeit, Lernen und Spielen erschwert oder gar unmöglichmacht.

Noch vor kurzer Zeit gab es für Kinder mit einem Herzfehler keine Chance eine Behinderung oder gar den Tod zu vermeiden. Die großen, technischen Forschritte und auch das immer breitere Wissen über den menschlichen Körper kann man wohl am besten im Bereich der Kardiologie und der Kardiochirurgie - also in den Wissenschaften, die das Funktionieren und Heilen des Herzes betreffen - erkennen..

In der Kardiochirurgie gibt es genau wie im täglichen Leben nichts umsonst. Geräte, die zum retten der Gesundheit und des Lebens der Menschen beitragen kosten sehr viel Geld. Da reicht leider nicht einmal der beste Arzt. Ohne die passende Ausrüstung, ist es unmöglich die Leben neugeborener Kinder und auch älterer Menschen zu retten. Eine Operation kostet in Polen etwa drei tausend Dollar. In Deutschland kostet der einfachste chirurgische Eingriff 15 tausend Mark. Die Ärzte der Kardiochirugischen Kinderklinik an der Medizinischen Hochschule in Posen (http://www.usoms.poznan.pl) helfen schon seit vielen Jahren Kindern mit Herzfehlern. Sie behandeln Patienten aus drei Woiwodschaften. Mehrere tausend Kinder haben ihnen ihr Leben und ihre Gesundheit zu verdanken. Nur durch die immer größeren Fortschritte in der Kardiochirurgie (sowohl in der Wissenschaft als auch in der Technik) kann man immer schwierigere und komplizertere Fehler heilen. Das, was noch von kurzer Zeit unmöglich schien ist heute erreichbar. Vielleicht werden in Zukunft Fehler dieser Art kein Problem mehr sein, da dies ein Fall für die Transplantologie sein wird. Deshalb lohnt es sich, jeden Patienten zu retten und sein Leben zu verlängern. Man weiß nie, wann er die nächste Chance bekommt. Das liegt jedoch in der Zukunft.

operacja

Mit dem heutigen Wissensstand der polnischen Kardiochirurgen sind wir jedenfalls nicht "schlechter", als die westlichen Spezialisten auf diesem Gebiet. Das Problem besteht generell darin, daß unser Staatsbudget und damit auch der Aufwand an Geld auf das Gesundheitswesen kleiner sind als die Bedürfnisse. Dadurch sind auch die Möglichkeiten, neue Geräte einzukaufen bzw. der Austausch ausgenutzter Apparaturen der älteren Generation eingeschränkt. Ohne moderne Geräte ist das durchführen vieler chirurgischer Eingriffe erschwert oder sogar unmöglich, und das bedeutet eins: die Machtlosigkeit der Ärzte, die Wissen daß Sie ein Kind retten könnten, aber nicht über die richtigen "Werkzeuge" verfügen.

Dr. hab. med. Michał Wojtalik (http://www.ctsnet.org/home/mwojtalik) leitet die 1997 entstandene Kardiochirurgische Kinderklinik an der Medizinischen Hochschule in Posen. Es ist ihm bewusst, daß man mit dem Budget die Pläne nicht vollständig realisieren kann. Die Ärzte haben nur ein Ziel: so viele Kinder wie möglich zu retten! Daher auch die Idee die Stiftung "UNSER HERZ" zu gründen. Sie ist in einem Raum des Musikgeschäftes ROCK-LONG-LUCK des Ehepaares Maja und Grzegorz Stróżniak entstanden, wo alle Treffen der Stiftungsmitglieder stattfinden. Die Mitglieder stammen aus verschiedenen Umgebungen, doch es verbindet sie eins - das Wohl der Kinderkardiochirurgie. Um die Ziele zu verwirklichen, wollen sie so viele Menschen wie möglich finden, die ihnen auf verschiedenen Gebieten helfen. Für eine bessere Integration der Gesellschaft sorgen die treffen im ROCK-LONG-LUCK und die offenen Veranstaltungen. Im letzten Jahr haben wir uns zusätzlich im Dezember bei einer Vorlesung über Kometen und die Grenzen des Weltalls getroffen, die die Astronomen Frau mgr. Alicja Gabryszewska und Frau Dr. Agnieszka Kryszczyńska organisiert haben. Bei der Vorlesung und der Besichtigung der Sternwarte der A. Mickiewicz Uniwersität hat uns Frau Prof. Krystyna Kurzyńska geholfen. Ein ähnliches Treffen hat am 29.05.1999 in der Astrogeodynamischen Sternwarte PAN in Borowiec bei Posen, die von Herrn Dr. Stanisław Schillak geleitet wird, stattgefunden. Es war Lasertechniken, die zur Beurteilung der Lage von Satelliten dienen und GPS dediziert. Danach wurde ein Picnic organisiert, damit sich die Mitglieder der Stiftung "UNSER HERZ" gegenseitig besser kennenlernen konnten. Im Herbst 1999 gab es ein Treffen im Archäologiemuseum in Posen, organisiert von Herrn Jacek Kabaciński. Herr Prof. Michał Kobuszyński hat die Problematik, mit der sich die Archäologie befasst vorgestellt. Wir haben auch die Austellungen "Urgeschichte Großpolens" und "Mittelalterliches Ägypten" besucht. .

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